Der alleinige Fokus auf die Klimadebatte als riesiges Ablenkungsmanöver vom eigentlichen Grundproblem

Alle reden übers Klima und verlieren sich in vielen Details über die Wirkung von CO2 in der Atmosphäre. Da wird in harten Fronten heftig darüber gestritten, ob die prozentual relativ kleine Menge dieses Gases in der Atmosphäre eine so große Wirkung erzielen kann, ob es diese riesige mediale Aufmerksamkeit verdienen soll und vor allem darüber, ob es gerechtfertigt sei, daraus politische Maßnahmen zu legitimieren.

Ich habe das Thema CO2 hier im Blog schon des Öfteren mal gestreift. Angesichts der immer härter geführten Debatte, möchte ich mich dem Thema hier mal etwas intensiver widmen.

Aus meiner Sicht zeigt die Debatte um das CO2 vor allem eines: Wir leben in einer sehr komplexen Welt, in der wir uns vieler technischer Gerätschaften bedienen, in der viele Dinge für uns zur Selbstverständlichkeit geworden sind, deren theoretische wissenschaftliche Grundlagen jedoch für einen Großteil der Bevölkerung völlig unbekannt sind. Ich nehme mich da übrigens in keinster Weise aus. Auch wenn ich mich ganz gut mit der Photovoltaik auskenne und mich schon seit meiner Jugend leidenschaftlich gerne mit Physik beschäftige, verstehe ich viele Dinge nicht bis ins letzte Detail. Wir alle – und das gilt auch für Wissenschaftler – bewegen uns auf „Inseln des Wissens in einem Meer von Unwissenheit“. Mal Hand aufs Herz. Wer von Ihnen kann eine saubere Definition darüber geben, was Schwarzkörperstrahlung ist ? Wer kann die Plancksche Strahlungsgleichung herleiten ? Wer kennt das Wiensche Verschiebungsgesetz ? Wer hat schon mal etwas vom Stefan – Boltzmann Gesetz gehört ? Wer kennt das Kirchhoffsche Strahlungsgesetz ? Wer weiß, was ein thermodynamisches Gleichgewicht ist ? Wer kennt die Absorbtions- und die Emissionspektren der in der Atmosphäre vorkommenden Gase wie Sauerstoff Stickstoff, der Edelgase, des CO2, des Methan etc. ?  Wer weiß, was die Rayleigh Streuung ist ? Wer kann in maximaler Detailtiefe erklären, wie der Strahlungsantrieb hergeleitet, berechnet und gemessen wird?

Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, werden die meisten von uns zugeben müssen, dass wir bei vielen der oben genannten Fragen keine wirklich sattelfesten Antworten geben können. Wenn wir also die Grundlagen dessen, über was wir hier streiten, nur teilweise oder überhaupt nicht verstehen, dann wird sich die Debatte um die daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen zu einer Glaubensfrage entwickeln. Die eine Seite wird denjenigen „glauben“, die sagen, man könne aus den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen die man gewonnen hat, sicher vorhersagen, wie sich die mittlere Temperatur der Erde in Abhängigkeit der Konzentration eines Gases nämlich des CO2 entwickeln wird. Die andere Seite wird denen „glauben“, die das Gegenteil behaupten, also den Effekt gänzlich bestreiten oder behaupten, es gäbe zwar eine Temperaturveränderung, doch diese sei nicht menschenverursacht. Der Streit wird erbittert geführt und jeder glaubt die vermeintliche Wahrheit zu kennen. Gewinner eines solchen Streits sind am Ende diejenigen, die am gegenwärtigen Zustand unseres Energiesystems am meisten profitieren und ihre Geschäftsmodelle währenddessen weiter ungestört fortführen. Und zeitgleich Politik und öffentliche Meinung weiter beeinflussen, dies noch maximal lang tun zu können: Es sind die international agierenden Energiekonzerne, die die Welt mit der Droge Nummer 1 „Energie“ versorgen. Und wir alle, die „Junkies“ bleiben weiter an der Nadel hängen.

Was wäre denn, wenn das CO2 keinen Effekt auf das globale Klima hätte? Wäre es nicht trotzdem beklagenswert, dass die Menschheit jeden Tag fast 100.000.000 Fass Öl mit jeweils 159l verbrennt?  Wäre es nicht trotzdem beklagenswert, dass Rohstoffkriege geführt werden, Natur zerstört, Menschen krank werden und sterben und das Artensterben ein erschreckendes Tempo aufweist?

Ich empfehle außerdem, mal das Gedankenexperiment zu machen und sich vorzustellen, wie die Welt um uns herum wohl aussehen würde, wenn wir mal für nur eine einzige Woche kein Erdöl mehr zur Verfügung hätten ? Was würde in unserem Land wohl alles passieren, wenn mal für eine ganze Woche der Strom ausfiele ? Hierzu gibt es ja bereits Bücher, die solche Szenarien illustrieren. Ich glaube nicht, dass der von mir immer wieder gebrauchte Vergleich einer schweren Drogenabhängigkeit hier übertrieben ist.

Wenn wir uns alle darauf einigen könnten, dass diese Abhängigkeit besteht, so stellt sich als nächstes die Frage, wer ist der Dealer, wer profitiert von dieser Abhängigkeit ? Gibt es ähnlich wie bei Drogen Beschaffungskriminalität ? Werden wir nicht immer wieder neu angefixt, wenn wir uns eigentlich schon zum Entzug entschieden haben ? Ist es denn besser, wenn wir anstatt von der Kohle und dem Erdöl künftig vom Erdgas oder Uran abhängen? Ich würde an dieser Stelle sogar noch einen Schritt weiter gehen. Hat sich unsere Situation fundamental gebessert, wenn der Dealer zukünftig „solaren“ Wasserstoff liefert, die gnadenlose Abhängigkeit aber weiter bestehen bleibt ?

Können wir ernsthaft von einer Demokratie sprechen, in der sich der Wille der Mehrheit durchsetzen kann, wenn wir eigentlich eine Horde von Junkies sind, die alles dafür tun, um nur irgendwie an den nächsten “Schuss” dran zu kommen? Interessieren uns wirklich unsere sogenannten „westlichen Werte“, wenn es darum geht, die nächste Ölquelle freizuschießen, den nächsten Regime Change anzuleiern, um das nächste Pipelineprojekt durchzusetzen ?

Jetzt gehen plötzlich ein paar junge Leute auf die Straße, deren Gegner die These aufstellen, sie seien aufgehetzt von interessegeleiteten Mächten, vielleicht sind sie aber auch einfach noch nicht so lange an der Nadel wie wir und noch etwas klarer im Geist und halten uns den Spiegel vors Gesicht. Und schon bricht ein wilder Streit über ein einziges Detail aus, über das die meisten von uns in der vollständigen Tiefe keine vernünftige Antwort geben können, weil ihnen schlicht die naturwissenschaftlichen Grundkenntnisse dafür fehlen. Führt uns das weiter?

Wäre es nicht eine gute Idee, schnellstmöglich “clean” zu werden, wegzukommen von der Droge ? Weniger Energie zu verbrauchen, das Wenige, das noch gebraucht wird, selbst herzustellen oder in einer regionalen Gemeinschaft Gleichgesinnter genossenschaftlich selbst zu erzeugen ? Wie sonst könnte eine Demokratie unter freien Menschen funktionieren? Solange weiterhin eine Abhängigkeit von mächtigen weltweit agierenden Oligarchen besteht, die das politische System mit Ihrem unerträglichen Profit-Lobbyismus dirigieren, manipulieren und unterdrücken, wird eine Demokratie, die diesen Namen auch verdient, nicht möglich sein. Ein Wirtschaftssystem, das einzig und allein der Gewinnmaximierung dient und systemimmanent dafür sorgt, dass immer mehr Vermögen in den Händen weniger Milliardäre ist, wird niemals zur Lösung der wichtigsten Menschheitsfragen beitragen können.

Wir sollten endlich aufhören mit dem alleinigen Fokus auf die Klimadebatte. Wir sollten einen echten Entzug einleiten und einer Sonnenstrategie folgen. Es geht nicht nur darum, einen Energieträger auszuwechseln. Es geht darum, das ganze System neu zu denken. Oder wie Hermann Scheer bereits vor Jahrzehnten sagte:

Die Ablösung von fossilen und atomaren Energien durch 100% Erneuerbare Energien mit miteinander vernetzter lokaler Energieautonomie.

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Kommentare

  1. Dies sind gute Gedanken; doch die Klimakrise betrifft die Meschheit – auch Selbstversorger auf Madagaskar, die keine Fossil-Junkies sind; darum sind beide Perspektiven wichtig!

  2. Hallo Herr Diehl,
    Klingt prinzipiell gut, wenn wir uns auch in unserer eigenen Blase bewegen. Unsere Probleme und Lösungen totdisskutieren und die Sichtweisen der Anderen meist aussen vor lassen. Weil uns nicht wichtig, nicht lohnend darüber zu debattieren und wir uns eh für wissender halten. Was wir, wie Sie richtig bemerkten, auch partiell sind. Nur nehmen wir spaßsendhalber mal die Gegenposition ein, dann sieht das schon bisschen anders aus.
    Die Demokratie, die Sie als erstrebenswert ansehen, an die kann ich nicht glauben. Vielleicht weil in 2 Systemen aufgewachsen, dort miterlebt was die Menschen wirklich interessiert und was sie bereit sind zu opfern. Im Zweifelsfall sehr wenig, wenn es die eigenen Interessen betrifft. Und wir sollten schleunigst mal die Sicht der Asiaten und Afrikaner nehmen. Dann sind unsere Bedenken relativ armselig, leider. Wie versuchen unseren Wohlfahrtsstaat zu optimieren, derweil dort das grundsätzliche Überleben die Hauptfrage ist. In Asien sicher mittlerweile nicht mehr so sehr, aber in vielen Regionen ist dort auch erstmal die unterste Basis der maslovschen Pyramide wichtig. Ich habe gerne unrecht …aber bisherige Ereignisse zeigen wohl eher was anderes. Es muss erst gnadenlos weh tun…und nicht nur, Sprit für 3€… Weh im Sinne von Überleben.

  3. Lieber Matthias,
    wir kennen uns lange genug, daher meine offenen Worte. Ich bin absolut bei Dir, wenn es darum geht, weniger Energie zu verbrauchen bzw. zu vergeuden. Ebenso sind wir beim Thema CO2 zusammen, aber das sehe auch ich, wie Du richtig schreibst, nur als ein Ablenkungsthema. Das eigentlich wichtigste, für die Menschheit brennendste Thema wird politisch gar nicht thematisiert; darauf komme ich später.
    Dein Vergleich mit einem Junkie ist nur bedingt zutreffend, weil wir ohne Energie noch heute auf dem Niveau des frühen Mittelalters leben würden. Wollen wir das? Ich nicht. Unser industrielles Wirtschafts- und Gesellschaftssystem basiert auf einer über 150 jährigen Entwicklung und Systemausgestaltung mit einer hochkomplexen Energieversorgungsstruktur, in der fossile Energie und seit dem letzten Jahrhundert auch die atomare Energie bis heute Treibriemen sind, ohne die alles weltweit nicht funktioniert. Die Vision einer solaren Vollversorgung ist bestimmt ein schöner Traum, aber zugleich eine Chimäre, die an den Fragen zerplatzt, wenn es um die Details geht; hier endet Deine Modellbeschreibung, bevor sie begonnen hat, was nicht verwundert. Das globale Wirtschaftssystem ist von einem sehr hohen inneren Komplexitätsgrad und zudem nur global anzugehen, wobei alle Lösungen wiederum andere, teils gravierende Probleme aufwerfen.
    Am Ende berührt alles jedes einzelne Individuum und wirft die Frage auf, wo jeder für sich entscheiden muß, wo er zum Verzicht bereit wäre. Aber würde das reichen? Ich sage klar: nein!
    Nun könnte man das per Gesetz vorschreiben, mit Verboten und Einschränkungen die Menschen drangsalieren, wie es bei einigen politischen Akteuren hierzulande derzeit diskutiert wird. Das endet in einer sozialistischen Gesellschaft, die ich nicht haben möchte, weil jeder weiß, wie alle sozialistischen Versuche, einen neuen Menschen zu schaffen, endeten. Das magere aktuelle Ergebnis von Glasgow hat mich nicht überrascht – wohlwollende Worte, und dann im Privatjet zurück zum Business as usual, jedesmal dasselbe Procedere … außer Spesen nix gewesen.
    Der Traum einer nachhaltigen Wirtschafts- und Gesellschaftsform basiert allenfalls auf einer stabilen Weltbevölkerung von ca. 2 bis vllt. 3 Mrd. Menschen (war Stand 1950). Heute haben wir rd. 8 Mrd., und allein in Afrika werden lt. UNO bis 2050 rd. 1,5 Mrd. (!) hinzukommen, und hier liegt das eigentliche Problem: es sind rein rechnerisch also heute schon rd. 5 Mrd. zuviel, denn alle brauchen Wohnraum, Arbeit, Nahrung, Rohstoffe usw., aber die bewohnbaren und bewirtschaftbaren Flächen der Erde sind nicht vermehrbar, die Lagerstätten endlich bzw. weitgehend ausgebeutet.
    Wer die Dramatik der Zinseszinsformel – mathematisch Exponentialfunktion – kennt, wird mir zustimmen. Aber allein wegen dieser mathematisch-nüchternen Erkenntnis habe ich schon übelste Beschimpfungen und Beleidigungen erhalten. Ich nehme das niemandem übel, zeigt man damit doch nur, daß die Selbsttäuschungsmechanismen der menschlichen Psyche und deren Projektions- und Abwehrmechanismen voll funktionsfähig sind. Und wer immer auf der globalen Führungsebene das Thema politisch anspricht, muß mit medialer oder gar physischer Hinrichtung rechnen. Das drängendste Problem wird folglich (noch) ausgeblendet, aber es ist nur ein aufschieben und vermeintlicher Zeitgewinn.
    Bill Gates, die verhasste aktuelle Projektionsfigur kollektiver Zukunftsängste, spricht von Impfung zur Fertilitätssteuerung. Nüchtern betrachtet hat er damit recht, und ich sehe auch keinen anderen Weg, den Zusammenbruch aller globalen Systeme aufzuhalten. Die Menschheit sitzt heute unentrinnbar in einer Falle, die sich aus Aufklärung, Humanismus, Fortschritt und sozialer Empathie, aber auch Ignoranz gebildet hat. Selbst wenn Deutschland komplett verschwinden würde, was ja einigen politischen Akteuren (I love Volkstod) nicht ungelegen käme, würde sich der Rückgang nach nur einem Jahr wieder ausgeglichen haben.
    Es kann uns als Ingenieuren folglich primär darum gehen, für die Zeit nach den großen Umbrüchen und Verwerfungen, die aus innerer Logik auf uns zukommen, Grundlagen für anwendbare technische Strukturen zu liefern und schon heute umzusetzen. Die Sonne wird das am Ende sein, da stimme ich Dir zu, weil u.a. fossile Rohstoffe schon heute viel zu wertvoll sind, um sie mit fragwürdigen Wirkungsgraden in Wärme umzuwandeln.
    Ich stimme hier auch dem letzten Satz von Buchwald zu: es muss erst richtig wehtun … und ich sage: das wird es auch, allerdings in gänzlich anderen Dimensionen, als wir uns das heute vorzustellen wagen. Ich mit meinen 70 werde das wohl nicht mehr sonderlich erleben; die Generationen nach mir werden das bitter erfahren. Aber jede Zeit bringt auch die Lösungsmöglichkeiten; dazu können wir als Individuum konkret etwas beitragen; mehr geht nicht.

    1. Hallo Herr Lanze,

      Interessanter und durchdachter Beitrag. Ich kann Ihre Ansicht, dass die wachsende Weltbevölkerung zu größeren Problemen führt und wir eventuell auch zu viele Menschen auf der Erde werden, verstehen.

      Dem gegenüber steht aber bspw. die Tatsache, dass gerade die Regionen der Erde, denen hohes Bevölkerungswachstum prognostiziert wird, den geringsten Anteil am aktuellen Ressourcenverbrauch aufweisen. Eine kurze Recherche zu Thema “Global Ecological Footprint” zeigt deutlich, dass eher die hochentwickelten Staaten – mit sinkenden Bevölkerungszahlen – das Problem darstellen.

      Eine Debatte über diktierte Geburtenkontrolle ist nicht sonderlich zielführend. Diese Einsicht musste auch China schon machen. Der beste Weg um Geburtenzahlen “natürlich” zu reduzieren ist gezielte Entwicklungshilfe. Tatsächlich reduziert sich die Anzahl an Kindern einer Familie darüber, dass deren Lebensverhältnisse aufgebessert und damit die Überlebenschance der Familie insgesamt gesteigert werden. Unser Anliegen sollte daher eher sein die wirtschaftliche Entwicklung in Staaten mit hohem Bevölkerungswachstum zu unterstützen und zu fördern. Und das eben möglichst nachhaltig – Die Fehler die wir im Hinblick auf Umweltschutz gemacht haben sollten wir diesen Staaten ersparen.

      Ich sehe die Lösung der aktuellen und kommenden Ressourcen-, Verteilungs- und Klimaproblemen eher darin, dass wir als Industrieregionen alles daran setzten sollten ressourceneffiziente und klimaneutrale Technologien zu entwickeln, diese Technologien zu exportieren und damit sowohl unsere eigene als auch die Lebensgrundlage in Regionen mit (momentan) starkem Bevölkerungswachstum zu sichern. Mir ist selbst bewusst, dass dieses Aufgabenpaket riesig ist – Aber gerade als Ingenieur juckt es mich in den Finger zu sagen: Gehen wir es an!

  4. Herr Lanze,
    ich bin eigentlich mitten in meiner Recherche zur eigenen Photovoltaik und zufällig hier gelandet; und eigentlich schreibe ich keine Kommentare im Internet… aber

    Für Ihren Kommentar möchte mich bedanken. Sie sprechen mir aus der Seele.
    Wenn man sich die Dimensionen des Ressourcenverbrauchs jedes einzelnen Menschen anschaut und mit der riesigen Zahl der jetzigen und zukünftigen Weltbevölkerung multipliziert, das wird einem schon mulmig.

    Vor einigen Tage hat in einer BILD-Runde jemand eingeworfen, dass eine Geburtenkontrolle in einigen teilen der Welt zumindest temporär sinnvoll sein und wurde dafür von allen anderen böse angegangen.
    Faktisch ist nachhaltiges Leben für 9, 11 oder mehr Milliarden Menschen auf diesem Planeten aber nicht möglich. Von allen anderen (sozialen) Aspekten einmal abgesehen.

    Fazit: Toller Kommentar! Vielen Dank!

    1. Ich habe die beiden letzten Kommentare freigeschaltet, da inzwischen genug Zensur im Netz stattfindet, was ich verurteile.
      Ich teile die Meinung die in beiden Kommentaren geäußert wurde allerdings in keinster Weise. Wie soll die Bevölkerungsreduktion denn stattfinden? Durch Massenerschießungen ?
      Man sollte mal überlegen, was am effektivsten zu einer Reduktion der Geburtenzahlen führt ? Das ist meiner Wahrnehmung nach eine weniger ungleiche Ressourcenverteilung. Wohlstand für einen größeren Teil der Weltbevölkerung ist das beste Rezept, um einer immer stärker wachsenden Weltbevölkerung entgegen zu wirken. Passt halt nicht zum Modell des weltumspannenden Turbokapitalismus.
      Matthias Diehl

  5. Hallo Herr Diehl,

    Danke für Ihren guten Beitrag sozuagen mal Off-Technik. Ich sehe für einen Systemwechsel allerdings schwarz, das wird meiner Meinung nach von innen heraus nicht funktionieren. Trotzdem wird es zu Korrekturen kommen und zwar durch die Natur selbst. Sie reguliert am Ende auch das leidige Thema Bevölkerungsreduktion. Die Katastrophen, die wir auch in Deutschland schon erleben können wie in Ahrweiler, werden ja zunehmen. Die Einschläge nehmen zu und werden größer. Irgendwann werden immer mehr Landstriche unbewohnbar, Menschen werden noch mehr migrieren. Ob wir da noch gegensteuern können oder wollen, spielt keine Rolle. Am Ende ist die Natur immer stärker als der Mensch oder die Gesellschaft. Wie gesagt, dass ist nur meine ganz persönliche Meinung.

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende
    Jan Gaube

  6. Im neuen Buch “Volker Quaschning & Cornelia Quaschning – Energierevolution jetzt!” wird auch auf das Thema CO2 und der scheinbar geringen Konzentration eingegangen. Mit einer Analogie zum Salz, wovon wir auch nur geringe Mengen zu uns nehmen und schon eine Erhöhung im Promillebereich ungesund wäre (oder so ähnlich). Die Dosis macht das Gift!

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