Solarstrom in Spanien

Spaniens Regelung für Freilandanlagen, bis zum 30. September 2008 am Netz zu sein, wird mit harter Hand umgesetzt.

29.01.2009 Das neue Dekret, das diese Woche in Spanien für alle Anlagenbetreiber von Freilandanlagen einen schriftlichen Nachweis in Form von Rechnungen der erfolgten Produktion einfordert, ist ein konsequenter Weg, betrügerischer Anlagenpraxis entgegenzutreten. Nicht wenige Investoren glaubten, in Spanien schnelle Rendite machen zu können, bzw. haben diese auch gemacht, während der deutsche Solarmarkt zeitgleich um jedes Modul bettelte und jeden noch so unverschämten Preis zu akzeptieren hatte. Ob sich in Spanien in jedem aller Fälle an die Vorgabe des 30. Septembers als Einspeiselimit gehalten wurde, kann hinterfragt werden. Derjenige, der mit unehrlichen Methoden (persönliche Kontakte zu Behörden und Ämtern, Einspeisen trotz Ablauf der Frist) glaubte, sein Ziel zu erreichen, hat jetzt das Nachsehen und wird nicht nur von der Vergütung ausgeschlossen, sondern muss zugleich zu Unrecht bezogene Vergütungsbeträge zurückzahlen. Und die Moral von der Geschicht: Betrügen lohnt sich nicht!

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